Das Aktienjahr 2023

Finanzmärkte 2023

Die Finanzmärkte blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2023 zurück. Nach der schwachen Entwicklung im Jahr 2022 verzeichneten die Börsen im Berichtszeitraum kräftige Gewinne. Auch der UZIN UTZ Aktie gelang ein erfolgreicher Start und sie erreichte bereits im Januar mit 61,00 EUR das Jahreshoch. Die anfängliche Verbesserung des Konjunkturklimas in der Baubranche sorgte für eine positive Stimmung im Sektor. Insgesamt waren aber die Inflationsentwicklung und eine mögliche Abschwächung der Konjunktur die beherrschenden Themen an den Finanzmärkten. Kurzfristige Unsicherheit wurde durch die Krise der U.S.-amerikanischen Regionalbanken, sowie den Zusammenbruch der Schweizer Großbank UBS im Frühjahr geschürt.

Die UZIN UTZ Aktie blieb davon größtenteils unbeeindruckt, tendierte nach Erreichen der Höchststände aber wieder schwächer und fiel zeitweise unter die 50,00 EUR Marke zurück. Die zunehmend herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gingen auch an dem Unternehmen nicht spurlos vorbei und sorgten im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr für einen Dämpfer bei den Ergebnissen. Nachdem sich der Aktienkurs vor Bekanntgabe der Zahlen Anfang Mai wieder bis auf 56,50 EUR erholen konnte, setzten im Anschluss deutliche Gewinnmitnahmen ein, was im weiteren Verlauf zu einem Kursrückgang bis auf 47,60 EUR führte. In den Sommermonaten rückte dann die Geldpolitik der globalen Notenbanken zunehmend in den Fokus der Anleger. Vor dem Hintergrund der Fortsetzung des Zinserhöhungszyklus kam es zu einem rasanten Anstieg der Renditen. Die US-Treasury Bonds mit zehnjähriger Laufzeit kletterten bis zum Herbst auf den höchsten Stand seit 2007 (5,0 %), während die deutschen Pendants mit 3,0 % ein 12-Jahreshoch erreichten. Das hohe Zinsniveau bot eine attraktive Alternative zu Aktien und gepaart mit der Schuldenkrise in den USA sorgte dies zwischen August und Oktober für eine Schwächephase an den Aktienmärkten.

Um das Diagramm anzuzeigen, drehen Sie bitte Ihr Telefon und laden Sie die Seite neu.

Nicht nur der negative Börsentrend, sondern auch die regressive Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Uzin Utz SE im zweiten Quartal führten zu einer rückläufigen Aktienkursentwicklung. Trotz seiner Robustheit musste das Unternehmen das bislang für 2023 ausgegebene Wachstumsziel für den Umsatz senken. Zudem belasteten geopolitische Krisen wie der Krieg zwischen Israel und der palästinensischen Hamas im Gazastreifen Anfang Oktober kurzzeitig. Als Profiteur entpuppte sich das Gold, dessen Preis im Zuge vermehrter weltweiter Konflikte eine Renaissance erlebte und mit 2.135,00 USD eine neue Rekordmarke knackte. Bei der UZIN UTZ Aktie setzte nach dem Fall auf das Jahrestief von 39,40 EUR am 06. Oktober eine Trendwende ein, die in eine anhaltende Erholung im letzten Quartal mündete. Untermauert von einer positiven Ergebnisentwicklung im dritten Quartal baute der Anteilschein seine Gewinne bis Anfang Dezember aus und kletterte erneut in Richtung der 50,00 EUR Marke bis auf 47,80 EUR. Die aufgehellte Stimmung an den Aktienmärkten trug ebenfalls zu dem positiven Trend bei. Wieder aufkeimende Zinssenkungsfantasien sorgten für eine unerwartet euphorische Anlegerstimmung im letzten Quartal und eine damit einhergehende beeindruckende Jahresendrally an den Aktienmärkten. Das bescherte den Börsenbarometern auf Jahressicht kräftige Aufschläge zwischen 8 % beim MDAX und über 20 % beim Spitzenreiter DAX. An der Wall Street haussierten die Technologietitel mit Gewinnen von mehr als 43 % beim Nasdaq Composite und über 23 % beim S&P 500 Index. Der UZIN UTZ Aktie gelang mit 44,60 EUR schließlich ein versöhnlicher Jahresabschluss. 

Um das Diagramm anzuzeigen, drehen Sie bitte Ihr Telefon und laden Sie die Seite neu.

Jahresauftakt und Ausblick 2024

 

Nach der fulminanten Jahressendrally 2023 kam es an den Aktienmärkten zu Beginn des neuen Jahres zu einer Konsolidierung. Insbesondere die im Jahr 2023 rasant gestiegenen Technologietitel standen zunächst auf den Verkaufslisten der Anleger. Zur Vorsicht trug die wachsende geopolitische Besorgnis bei. Angriffe von Huthi-Rebellen auf Frachtschiffe im Roten Meer einhergehend mit negativen Auswirkungen auf die Lieferketten, sowie steigenden Frachtraten und damit erhöhte Kosten für die Unternehmen belasteten die Stimmung. Angesichts der frischen Liquidität seitens der Investoren blieb eine schärfere Korrektur allerdings aus. Im weiteren Verlauf des Januars setzte sich dann zunehmender Konjunkturoptimismus durch, der von starken US-Arbeitsmarktdaten untermauert wurde. Gestützt von der anhaltenden Zinssenkungsfantasie in den USA setzten die Aktienbörsen nach der kurzen Schwächephase ihre positive Entwicklung fort und erreichten neue Bestmarken. Trotz eher schwacher Wirtschaftsdaten aus Deutschland erreichte auch der hiesige Leitindex DAX ein neues Rekordhoch. Ein deutlicher Renditeanstieg an den Anleihemärkten bremste eine Fortsetzung des positiven Aktienmarkttrends Anfang Februar dann aber zunächst aus.

UZIN UTZ Aktie – Start ins neue Jahr

Die UZIN UTZ Aktie hatte einen erfreulichen Start in das neue Börsenjahr 2024. Gleich zu Beginn legte der Anteilschein deutlich zu und konnte sich somit von den jüngsten Tiefständen erholen. Notierte der Aktienkurs zum Jahresschluss noch bei 44,60 EUR, so kletterte er im Verlauf des Januars bis auf 50,00 EUR und markierte damit das höchste Niveau seit Anfang August 2023. Von der neuerlichen Rekordjagd an den Aktienmärkten konnte die UZIN UTZ Aktie nicht profitieren, büßte die anfänglichen Gewinne wieder ein und fiel bis auf 45,00 EUR zurück.

Ausblick auf die Finanzmärkte 2024

Die positive Entwicklung der Aktienmärkte im Jahr 2023 hat viele Investoren überrascht und lässt viele Strategen nun vorsichtiger in das Jahr 2024 blicken. Im Durchschnitt trauen die Finanzinstitute dem deutschen Leitindex DAX im Jahr 2024 ein Plus von 3 % auf 17.167 Punkte zu. Der U.S.-amerikanische Dow Jones Industrial Index könnte demnach 2 % zulegen und der technologielastige Nasdaq Composite 9 %. Positive Impulse von der wirtschaftlichen Entwicklung werden kaum erwartet, aber auch keine davon ausgehenden Störfeuer für die Aktienmärkte. Ein entscheidender Blick wird sich erneut auf die Geldpolitik der Notenbanken richten. Das Ende des Zinserhöhungszyklus und die im Jahresverlauf 2024 zu erwartenden Zinssenkungen dürften Aktien- und Anleihemärkten weiteren Rückenwind geben. Politische Unsicherheit könnte durch die im Herbst anstehenden US-Wahlen, sowie durch geopolitische Krisen bestehen. Weiter nachlassende Inflationsraten gepaart mit stabilen Wachstumsraten sollten am Ende aber für Unterstützung sorgen.

Nach oben